Alpheus Verlag
 
Ausstellung: »I wouldn't start from here«

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Warum er sich schon früh auf Umwege begeben hat, vermag Hanns Zischler nicht mehr zu sagen. Neugier war bestimmt im Spiel. Und die Entdeckung, dass Abweichungen Mittel an die Hand geben, erworbenes Wissen zu individualisieren. Fotografie war für ihn immer auch ihr eigener Inhalt, der Sprache und der Schrift verwandt. Wie keine andere Kunst erlaubt sie, die Zeit zu überlisten und festzuhalten. Zeitvertreib wird Zeitverbleib. Die frühe Berührung mit Steinen hat die Sinne geschärft für geologische Wunder und den Glauben an das „Buch und die Schrift der Natur“ genährt. Ein ferner Abglanz kehrt vielfach wieder: in den fragilen Orangenpapieren, in den graphischen Exzessen von Chamissos Zeichnungen, in orakelhaften Wegeskizzen und in kleinen Animationen aus Filmresten, welche das Narrative abgestreift haben.


Ausstellungsdauer: 17. Mai bis 17. Juni 2018

Ort: Bayerische Akademie der Schönen Künste






Lesung: The Waste Land - Hanns Zischler liest T. S. Eliot und Basil Bunting

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Schloss Neuhardenberg, Großer Saal, Samstag, 13. Mai 2017, um 17 Uhr

Wenn diese Lesung Mitte Mai auf Schloss Neuhardenberg stattfindet, ist das Schlimmste schon vorbei – »APRIL is the cruellest month« lautet der berühmte Eingangsvers von T. S. Eliots großem, 433 Verse umfassendem Gedicht The Waste Land, das 1922 auf Englisch und 1957 von Ernst Robert Curtius unter dem Titel Das wüste Land ins Deutsche übertragen erschien. Fraglos ist dieses lange Gedicht eines der bedeutendsten und einflussreichsten Werke des 20. Jahrhunderts, ungemein anziehend und ebenso schwer durchdringlich. Zu entdecken sein werden in dieser Lesung auch Werke von Basil Bunting. Er ist hierzulande lediglich als Gerücht bekannt – aber die Bemerkung des Times Literary Supplement »unloved by T. S. Eliot« qualifiziert ihn hinreichend als poetischen Contrepart dieser Lesung. Und es wird eine weitere Stimme zu erleben sein: Die von Sir Alec Guiness, dessen legendäre Lesung von Eliots Waste Land in Auszügen zu hören sein wird.

Weitere Informationen finden Sie hier! 

Foto: © Stiftung Schloss Neuhardenberg / Ulrich Weichert






Ausstellung: Lauter Umwege.Sieben Versuche, die Zeit festzuhalten

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Warum er sich schon früh auf Umwege begeben hat, vermag Hanns Zischler nicht mehr zu sagen. Neugier war bestimmt im Spiel. Und die Entdeckung, dass Abweichungen Mittel an die Hand geben, erworbenes Wissen zu individualisieren. Fotografie war für ihn immer auch ihr eigener Inhalt, der Sprache und der Schrift verwandt. Wie keine andere Kunst erlaubt sie, die Zeit zu überlisten und festzuhalten. Zeitvertreib wird Zeitverbleib. Die frühe Berührung mit Steinen hat die Sinne geschärft für geologische Wunder und den Glauben an das „Buch und die Schrift der Natur“ genährt. Ein ferner Abglanz kehrt vielfach wieder: in den fragilen Orangenpapieren, in den graphischen Exzessen von Chamissos Zeichnungen, in orakelhaften Wegeskizzen und in kleinen Animationen aus Filmresten, welche das Narrative abgestreift haben.

Weitere Informationen finden Sie hier!

Ausstellungsdauer: 19. März 2017 bis 25. Juni 2017
Ort: Ausstellungshalle Schloss Neuhardenberg
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr








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